Informatikaufwand
Informatikaufwand ist der laufende Aufwand für deine IT: Software, Lizenzen, Cloud-Dienste, Wartung und Support.
Im Schweizer KMU-Kontenplan steht er im Konto 6570 und gehört zum übrigen Betriebsaufwand (Kontengruppe 6).
Wichtig ist die Abgrenzung: Grössere Hardware-Anschaffungen gehören ins Anlagevermögen und werden abgeschrieben, nicht in den laufenden Informatikaufwand.
Wie jeder Aufwand mindert der Informatikaufwand deinen Gewinn und wird im Soll gebucht.
Software-Abos, Cloud-Speicher, die Website und der IT-Support: In fast jeder Firma laufen heute Kosten für die Informatik. In der Buchhaltung landen sie im Informatikaufwand. Hier erfährst du kurz, was dazugehört und wie du ihn von einer Hardware-Anschaffung abgrenzt.
Informatikaufwand ist der laufende Aufwand rund um deine IT. Er umfasst all die kleinen und grossen Kosten, die dafür sorgen, dass deine Software läuft, deine Daten sicher sind und deine Website online bleibt. In den meisten Betrieben ist er heute ein fester Posten der Betriebskosten.
Was ist der Informatikaufwand?
Kaum ein Unternehmen kommt heute ohne Informatik aus. Ob Buchhaltungssoftware, Cloud-Speicher, E-Mail oder Website: Diese Dienste kosten laufend Geld, meist als monatliche oder jährliche Abos. Genau diese wiederkehrenden IT-Kosten bündelst du im Informatikaufwand.
Im Schweizer KMU-Kontenplan hat er das Konto 6570. Er ist damit eine Unterposition des übrigen Betriebsaufwands in der Kontengruppe 6, oft direkt neben dem Verwaltungsaufwand.
Was gehört dazu?
Typische Positionen im Informatikaufwand sind:
Software-Abos und Lizenzen, etwa für Buchhaltung, Office oder Design.
Cloud-Speicher und Hosting für deine Daten und Anwendungen.
Betrieb deiner Website, also Domain, Hosting und Wartung.
IT-Support und Wartung, wenn dir jemand deine Systeme betreut.
Kleinere Hard- und Softwareanschaffungen sowie IT-Leasing.

Laufender Aufwand oder Anlagevermögen?
Die wichtigste Abgrenzung beim Informatikaufwand betrifft die Hardware. Ein Software-Abo oder eine Wartung ist immer laufender Aufwand: Du verbrauchst die Leistung, sobald du sie bezahlst. Anders sieht es bei grösseren Anschaffungen aus.
Kaufst du einen teuren Server oder mehrere Computer, die dem Betrieb über Jahre dienen, gehören diese nicht in den laufenden Informatikaufwand, sondern ins Anlagevermögen. Dort werden sie über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Als Faustregel gilt: Übersteigt eine Anschaffung deine Aktivierungsgrenze und dient sie langfristig, wird sie aktiviert statt sofort als Aufwand gebucht.
Informatikaufwand in MILKEE
Deine Softwarerechnungen und IT-Kosten erfasst du in MILKEE als Beleg und ordnest sie dem Informatikaufwand zu. Mit einer Buchhaltungssoftware für die Schweiz behältst du den Überblick, wie viel deine ganzen Abos und Dienste im Jahr kosten, gerade weil sich kleine monatliche Beträge schnell summieren.
Fazit
Der Informatikaufwand bündelt die laufenden IT-Kosten deines Unternehmens: Software-Abos, Cloud, Website, Support und Wartung. Im KMU-Kontenplan ist das Konto 6570, eine Unterposition des übrigen Betriebsaufwands.
Die entscheidende Abgrenzung: Laufende Dienste und Abos sind Aufwand, grössere Hardware-Anschaffungen gehören ins Anlagevermögen und werden abgeschrieben. Wer beides sauber trennt, sieht klar, was die eigene IT wirklich kostet.