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Unterschied Budget und Buchhaltung

Unterschied von Budget zur Buchhaltung

Die beiden Begriffe Budgetierung und Buchhaltung werden gerne mal in ähnlichem Kontext verwendet. Und das nicht zu Unrecht. Mit beiden Hilfsmitteln kann eine Firma oder Privatperson den Überblick über die Finanzen behalten und die Segel entsprechend setzen. Wir schauen uns in diesem Beitrag an, wo die Unterschiede der beiden Begriffe liegen.

Unterschied Budget und Buchhaltung

Kurz gesagt: Mit einem Budget schaust du in die Zukunft und planst deine Ausgaben. Mit einer Buchhaltung schaust du in die Vergangenheit und kontrollierst, wo du tatsächlich Geld ausgegeben hast. Mit einer sauber geführten Buchhaltung, egal ob als Privatperson oder als Firma, kannst du sehr genau budgetieren und planen.

Wir konzentrieren uns in diesem Beitrag auf Privatpersonen und Einzelfirmen, die eine vereinfachte Buchhaltung führen dürfen. Denn bei beiden Instrumenten gilt: je grösser die Firma, desto komplexer wird es.

Warum führt man eine Buchhaltung?

Als Einzelfirma ist diese Frage relativ einfach zu klären: du musst…
Als Privatperson zwingt dich niemand, eine Buchhaltung zu führen. Trotzdem bringt sie wichtige Erkenntnisse und Einblicke, die dir beim Budgetieren helfen.

Deine Buchhaltung klärt nämlich die Frage: Wann habe ich für was wie viel Geld ausgegeben?
Mit deiner Buchhaltung kontrollierst du also, wofür du tatsächlich Geld ausgegeben hast. Du führst sie im Nachhinein, nachdem eine Zahlung auf dem Konto verbucht wurde.

Dank deiner sorgfältig geführter Buchhaltung kannst du für deine Firma oder dich persönlich ein viel genaueres Budget erstellen. Denn du weisst genau, wohin dein Geld fliesst.

Warum erstellt man ein Budget?

Dein Budget hilft dir zu planen. Du schaust mit ihm in die Zukunft und klärst die Frage: Wann werde ich für was wie viel Geld ausgeben?

Das Budget bringt Struktur in dein Bankkonto und hilft dir, finanziell stabiler zu werden. Ausserdem reduziert es Impulskäufe und gibt dir ein gutes Bauchgefühl.

Wie oben erwähnt, kannst du mit einer sauberen Buchhaltung (oder einem Haushaltsbuch bei Privatpersonen) ein sehr genaues Budget erstellen.

Tipps für die Buchhaltung

1. Führe deine Buchhaltung in einem regelmässigen Abstand

Theoretisch könntest du jeden Abend dein Konto anschauen und deine Buchhaltung nachtragen. Da das aber sehr aufwändig und zeitraubend ist, empfehlen wir eher, einmal im Monat alles zu verbuchen.

2. Organisiere deine Belege (vor allem als Einzelfirma)

Wenn das Steueramt deine Einzelfirma unter die Lupe nimmt, musst du Belege für gewisse Ausgaben vorweisen können. Sortiere deswegen all deine Belege, nummerier sie und ergänze deine Buchhaltung um diese Nummer.

Wenn du digitale Belege hast, also PDFs oder Ähnliches, füge die Zahl einfach am Anfang des Dateinamens ein.

3. Verbuche auch kleine Beträge

4 Franken hier, 2 Franken da…

Kleine Beträge summieren sich schnell. Du kannst als Einzelfirma viel Geld bei den Steuern sparen, wenn du hier ein bisschen knausrig bist und diese kleinen Beträge ebenso in deine Buchhaltung integrierst.

Auch als Privatperson ist das wichtig, da sich sonst die Planung deines Budgets verfälscht.

Tipps für das Budget

1. Vergiss deine unregelmässigen Ausgaben nicht

Gewisse Ausgaben fallen nur in grösseren Abständen an. Zum Einen gibts unvorhersehbare Ereignisse (siehe Tipp 3). Zum anderen gibt es aber auch sehr absehbare Ausgaben. Zum Beispiel Ferien, Serafe, Nebenkosten und, und, und. Vergiss nicht, Geld auch dafür einzuplanen.

2. Budgetieren heisst nicht limitieren

Das Ziel deines Budgets ist es nicht, dir ein schlechtes Gewissen zu machen. Im Gegenteil. Dank deinem Budget kannst du dein Geld viel entspannter ausgeben. Denn du weisst, wofür du es eingeplant hast.

Es ist also egal, wenn du monatlich 400 Franken für Starbucks ausgibst, solange du das so budgetiert hast und du es dir leisten kannst.

3. Budgetiere unerwartete Ausgaben mit einem Puffer

Du kannst nicht in die Zukunft schauen und das ist okay. Du bist ja nicht Mike Shiva.

Aber du kannst davon ausgehen, dass gewisse Ausgaben früher oder später anfallen werden. Dein Staubsauger gibt den Geist auf, dein Jutebeutel reisst und dein Laptop fällt raus, ein Vogel schnappt sich dein neues Handy, was auch immer…

Erstelle für Unvorhersehbares einen eigenen Budgetposten, dem du jeden Monat Geld zuweist. Wenn dann mal etwas unerwartetes passiert, bist du schon einen Schritt voraus und finanziell darauf vorbereitet.

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